Natur und Umweltcamp

Eine Woche Ferienspaß erlebten 70 Kinder und Jugendliche in diesem Jahr im Nordwesten von Mecklenburg Vorpommern. In Neu-Göhren beangelten wir hauptsächlich Fließgewässer wie die Elde, die Elbe und die Löcknitz. Außerdem unternahmen wir Ausflüge zum Schmöllener Brack. Mit dem Wetter sah es in nicht ganz so gut aus, aber für den Angler gibt es kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung. Leider galt das nicht für die Zelte. Sonntag schickte Petrus uns einen ganzen Schwall Regen, so dass die ersten Zelte unter Wasser standen. Auf dem Programm standen neben Angeln an der Elde, Knotenkunde und Bleigießen, natürlich kamen auch die Bastelbegeisterten auf ihre Kosten. Für den Montag wurde Regen angesagt, worauf wir unseren Tagesplan ein bisschen abänderten. Morgens besuchten wir die Dömitzer Festung, die Jugendlichen über 14 Jahren versuchten ihr Angelglück an der Elbe. Am Nachmittag verlegten wir den Besuch vom Hochseilgarten ins Schwimmbad. Den Dienstag verbrachten wir am Schmöllener Brack. Ein Teil der Kinder nutzte die vorhandene Badestelle, um sich abzukühlen, während der andere Teil sich im Bogenschießen übte und angelte Für den Mittwoch stand die Kanutour auf dem Programm, bei der, der eine oder andere meistens unfreiwillig baden ging. Die Kanus standen uns den ganzen Tag zur Verfügung, so dass einige Gruppen die Gelegenheit nutzten und noch ein zweites Mal eine Tour unternahmen. Mittwochnachmittag lebten wir unter der Flagge der Piraten. Die entführte Gouverneurstochter Annabell benötigte die Hilfe der Kinder. Dieses Spiel kam bei den Kleinen als auch bei den Großen gut an. Als Belohnung gab’s abends ein zünftiges Piratenessen, lecker Schwein am Spieß. Den letzten schönen Tag verbrachten die Kinder und Jugendlichen beim Angeln. Per Bus ging’s an den Schmöllener Brack, an die Löcknitz und an die Elbe. Auch die Betreuer hatten an diesem Tag Ausgang zum Angeln bekommen. Der Weltuntergang erwartete uns freitagfrüh. Es hatte die ganze Nacht geregnet und demzufolge war wörtlich gesehen Land unter. Selbst unser Essenzelt war nur mit Gummistiefel betretbar, aber auch die Hälfte der Zelte ging baden. So war für einige Kinder schon am Freitag Abreisetag. Mit Abwassergräben versuchten wir das überflüssige Wasser ablaufen zu lassen, was uns nur teilweise gelang. So sind wir bis zum Abend hin auf die Hälfte geschrumpft. Nur der harte Kern hielt bis Samstag aus. Bedanken möchten wir uns bei unserem Essenlieferanten Böhme für die gute Versorgung unserer Kinder und dem ansässigen Verein, der uns mit der Presse vor Ort besuchte. Ein weiterer Dank geht an die Betreuer, die uns dieses Jahr wieder sehr tatkräftig unter die Arme gegriffen haben, an die Parchimer Jugendgruppe sowie alle weiteren Sponsoren und Helfer. Unser Ferienlager wurde dieses Jahr gefördert vom Landesjugendamt, sowie den Kreisjugendämtern.

zu den Bildern

zurück zur Bilderübersicht